Bei dieser Plattbeats-Saison freuen wir uns sehr über ihren Song „Elbdeichhinterland“. Reinhören in die hochdeutsche Version von „Elbdeichhinterland“ (2:51 min) könnt ihr hier.

Kokas- „Elbdeichhinterland“

Elbdeichhinterland

Guten Morgen Prignitz, wer hat gesagt du siehst nicht gut aus.

Ich fühl mich fast schon wie im Urlaub.

Ich hol die Laufschuh‘ raus und lauf‘ durch die Stadt

um zu seh’n was der Tag hier heut‘ zu bieten hat.

Ich laufe durch die Straße, sie ist voller alter Leute,

’n Kaffee und ’n Brötchen war doch alles, was ich wollte.

Doch die grauen Zombies hier haben die Theken leer gefegt,

fuck, heut‘ ist Markt ich komm für alles schon zu spät.

Also hau‘ ich wieder rein, ich laufe wieder Heim

zu Hause dreh ich dann meine Anlage an

und auf einmal steht der Plan, was der Tag mir heute bringt:

pack‘ die Badesachen ein und lass uns in die Elbe spring‘

Über dich schreib ich meine Lieder 

komme gern zu dir zurück 

deine Liebe leuchtet immer wieder 

bei dir finde ich mein Glück 

Ich mag dein grünes Gewand, 

ich mag dich, mein Elbdeichhinterland

Mein Elbdeichhinterland

Lass‘ uns los zieh’n, es gibt so viel zu entdecken

manche seh’n nur Bäume und Hecken

ich zeig‘ dir andere Ecken

du musst dein‘ Schweinehund wecken

vor’m PC erlebst du’s nicht

komm mit raus Bruder und schreib‘ dein eigenes Gedicht

Herzlich Wilkommen im Elbdeichhinterland

der Schnaps, der ist hier selbstgebrannt

Hast du dich dann mal verrant,

gibt es halt ’n Sonnenbrand

So mancher hat das nie verstanden 

asselt in sei’m Kellerloch

es ist nicht zu spät

den Sonnenuntergang den siehst du noch

Eine Geschichte hat hier jeder: Alkis, Kiffer, Pfleger,

Schwestern oder Lehrer, Geschichtenerzähler

Jedem seine Story zum Elbdeichhinterland 

Nimm‘ die Beine in die Hand und schreib es ganz groß an die Wand

Fahr‘ auf deinen Straßen durch die Nacht

oft sind sie dunkel, stumm und leer

sie haben mich oft zu euch gebracht

denn zusammen sind wir mehr

wir haben gelacht, getanzt, gesoffen

schlechte Erinnerungen verbrand

ich hab‘ dich deshalb oft vermisst

mein Elbdeichhinterland