Startschuss Plattbeats – der plattdeutsche Songcontest

Kiel/Hamburg, 07.09. 2017 Es ist eine Premiere. Erstmalig startete heute der plattdeutsche Songcontest „Plattbeats“ mit Schwerpunkt in Hamburg und Schleswig-Holstein. Eröffnet wurde der Wettbewerb im Veranstaltungszentrum „Die Pumpe“ in Kiel durch Schirmherrn Klaus Schlie, den schleswig-holsteinischen Parlamentspräsidenten. Amateurmusiker im Alter von 15 bis 30 Jahren aus dem Norden sind aufgerufen mitzumachen. Bis zum 15. März 2018 können Beiträge von Pop bis Punk und von bis Rock bis Hip Hop eingereicht werden. Und auch Musiker, die im Plattdeutschen nicht sicher sind, können sich beteiligen. Bewerben kann man sich auch mit Songs auf Deutsch oder Englisch. Hilfestellung mit dem plattdeutschen Text leisten dann das Plattbeats-Team und Platt-Profis aus der Region. Ende April 2018 wird nach einer Vorauswahl das Finale mit zehn Bands in einem Hamburger Club stattfinden. Eine fachkundige Jury vergibt dabei die drei ersten mit Instrumentengutscheinen im Wert von 750, 500 und 250 Euro prämierten Plätze.

Längst haben Bands wie „Fettes Brot“ mit ihrem Hit „Nordisch by Nature“ oder die Plattrapper „De Fofftig Penns“ bewiesen, dass moderne Musik und die Regionalsprache Niederdeutsch kein Gegensatzpaar sind. Im Gegenteil: Dass Plattdeutsch einen besonderen eigenen Flow habe, stellten Musiker häufig fest, die sich intensiver mit der Sprache beschäftigten, meint Thorsten Börnsen, Leiter des Niederdeutschzentrums für Holstein (ZfN) in Mölln und Organisator von Plattbeats.
„Es geht bei Plattbeats nicht nicht darum, wer am besten Plattdeutsch kann. Wichtig ist der kreative Umgang mit der Sprache, den Songtexten und der eigenen Musik“, sagt Börnsen, der zuvor schon einen niederdeutschen Bandcontest in Niedersachsen mit ins Leben gerufen und fünf Jahre lang organisiert hat.
Zugleich soll mit der Homepage www.plattbeats.de ein leistungsstarkes Portal aufgebaut werden, auf dem sich einerseits junge niederdeutsche Musik präsentieren kann und andererseits Internetusern die Möglichkeit geboten werden soll, die von ihnen bevorzugte Musikrichtung auch auf Plattdeutsch hören zu können.
Auch hinsichtlich der länderübergreifenden Zusammenarbeit ist Plattbeats etwas Besonderes. Dem schleswig-holsteinischen Niederdeutschzentrum steht in Hamburg mit dem Ohnsorg-Theater die wohl renommierteste niederdeutsche Institution der Hansestadt als Kooperationspartner gegenüber.
Das Projekt wird auf hamburgischer Seite gefördert durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung einerseits, auf Seiten Schleswig-Holsteins durch das Zentrum für Niederdeutsch in Holstein.

Ansprechpartner:

Zentrum für Niederdeutsch in Holstein
Thorsten Börnsen
0176 / 62057122 01520
info@plattbeats.de

Der Norden sucht den Plattdeutsch-Star Mölln, 01.09.2017
Einladung zum Pressegespräch

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
dass Plattdeutsch und moderne Musik gut zusammenpassen, haben Bands wie „Fettes Brot“ und die aus Bremen stammenden Platt-Rapper „De Fofftig Penns“ längst bewiesen. Nun soll der Startschuss für „Plattbeats – der plattdeutsche Songcontest“ für Hamburg und Schleswig-Holstein fallen. Amateurbands und -musiker im Alter zwischen 15 und 30 Jahren können sich bewerben. Auch ohne Plattdeutschkenntnisse kann man sich beteiligen. Wir von „Plattbeats“, Plattdeutsch- Profis aus der Region und vom Ohnsorg-Theater helfen mit dem niederdeutschen Text. Ende April 2018 geht’s dann für zehn Bands zum großen Finale in einen Hamburger Club, wo von einer fachkundigen Jury der Plattdeutsch-Star gekürt wird. mehr lesen

 Plakat Plattbeats